Infrarotheizungen und Heizlüfter gelten als die gängigsten Elektroheizungen für den Haushalt. Den elektrischen Lösungen gegenüber steht die Gas- bzw. die Ölheizung. Während bei einer Gasheizung der Stromverbrauch relativ gering ist, da nur ein kleiner Teil des Energiebedarfs für die Elektronik aufgewendet wird, ist der Stromverbrauch einer Elektroheizung relativ hoch. Dafür ist der Betrieb von elektrischen Heizlösungen in der Regel nicht von fossilen Energieträgern abhängig – außer der Strom wird aus einem Kraftwerk gewonnen, welches auf Gas oder Öl zur Energiegewinnung setzt.
Nun aber zur eigentlichen Frage: Wie viel Strom verbraucht eine Elektroheizung? Das hängt in der Tat vor allem vom Typ und der Leistung des Geräts ab. Ein Elektroheizlüfter, der häufig in Badezimmern zum Einsatz kommt, hat einen Stromverbrauch von etwa 1.000 bis 1.500 Watt. Eine durchschnittliche Infrarotheizung verbraucht mit 2.000 Watt etwas mehr. Damit sind Elektroheizungen allerdings auch deutlich leistungsstärker als herkömmliche Heizlüfter. Die Stromkosten für eine Elektroheizung sind also in der Regel höher als bei einer Gas- oder Ölheizung, lassen sich aber durch die Wahl eines energiesparenden Geräts und einen ausgeklügelten Umgang minimieren.